Nachrichten

27.09.2024 , Nachrichten

Jennifer Hartisch erhält U.R.S.I. Posterpreis

Bei der diesjährigen Kleinheubacher Tagung, die der U.R.S.I. Landesausschuss in Deutschland anlässlich seines 70-jährigen Bestehens veranstaltete, gewann IAP Doktorandin Jennifer Hartisch den dritten Platz bei den Young Scientist Best Paper Awards (YS-BPA). Aus 20 Einreichungen, die von mindestens zwei Gutachtern aus verschiedenen Kommissionen bewertet wurden, wurden zehn Young Scientist Awards vergeben, von denen die drei besten mit dem begehrten YS-BPA ausgezeichnet wurden. Die Kleinheubacher Tagung deckt das gesamte Spektrum der Union Radio-Scientifique Internationale (U.R.S.I.) ab, wobei das diesjährige Programm 81 Vorträge in acht regulären und drei Sondersitzungen umfasste. Darüber hinaus wurden zwei Plenarvorträge von Dr. Julius Zimmermann von der Universität Pavia, Italien, und Prof. Ari Sihvola, dem Präsidenten der U.R.S.I. und Professor an der Aalto-Universität, Finnland, gehalten. Herzlichen Glückwunsch an Jennifer Hartisch für diese herausragende Leistung! im Bild: von links nach rechts: Prof. Simon Adrian (Wissenschaftlicher Tagungsleiter), Dr. Alexander Kraus (Leiter des Award-Komitees), Jennifer Hartisch, Prof. Ari Sihvola (Präsidenten der U.R.S.I. und Professor an der Aalto-Universität, Finnland), Prof. Dr.-Ing. Ludger Klinkenbusch (Vorsitzender des U.R.S.I. Landesausschuss in Deutschland e.V.). Fotograf: Prof. Klinkenbusch, Mitglied des diesjährigen Organisationsteams im Auftrag des Landesvorsitzenden der URSI Deutschland

23.09.2024 , Nachrichten

Erfolgreiche MST16/iMST3-Konferenz in Rostock

Das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik organisierte kürzlich den 16. Internationalen Workshop zu technischen und wissenschaftlichen Aspekten von MST-Radar und -Lidar (MST16/iMST3) in der historischen Aula der Universität Rostock. An dieser prestigeträchtigen Veranstaltung nahmen 150 Experten aus 20 Ländern und sechs Kontinenten teil, was die globale Ausrichtung der Konferenz widerspiegelt. MST16/iMST3 fand vom 9. bis 13. September 2024 statt und war nach der MST13-Konferenz im Jahr 2012 in Kühlungsborn das zweite Mal, dass das IAP Gastgeber der Veranstaltung war. Der diesjährige Workshop zeichnete sich dadurch aus, dass die Lidar-Wissenschaft in das traditionell auf Radar ausgerichtete Programm integriert wurde, was neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen Radar-, Lidar- und Satellitenbeobachtungen bot. Die Konferenz zielte darauf ab, die Grenzen der Atmosphärenforschung zu erweitern, indem sie sich auf Radar- und Lidarforschung konzentrierte und Themen wie atmosphärische Dynamik, Schwerewellen und Turbulenz in der Troposphäre, Stratosphäre und Mesosphäre behandelte. Im Vorfeld der Konferenz fand zudem am IAP in Kühlungsborn die iMST Lidar and Radar School 2024 statt. Die Schule bot den Teilnehmenden eine Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen der atmosphärischen Schichten, von der Troposphäre bis zur Thermosphäre, sowie praktische Übungen zur Lidar- und Radartechnik. Auf diese Weise erwarben die Teilnehmer wesentliche Kenntnisse über moderne Messverfahren, die für die Weiterentwicklung der Atmosphärenforschung und das Verständnis der Dynamik atmosphärischer Prozesse unerlässlich sind. Im Anschluss an die Schule bot die Konferenz eine Woche lang ausführliche Diskussionen und Präsentationen, in denen eine breite Palette von Themen erörtert wurde. Zu den Höhepunkten gehörte eine Grundsatzrede von Prof. Mamoru Yamamoto von der Universität Kyoto, der über 40 Jahre MU-Radar und dessen anhaltenden Einfluss auf die Atmosphärenforschung sprach. Am dritten Tag gab es eine Postersession und Führungen durch die Einrichtungen des IAP in Kühlungsborn, die praktische Einblicke in die Forschung des Instituts boten. Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 sind die MST-Workshops führend in der Atmosphären- und Ionosphärenforschung. MST16/iMST3 setzte diese Tradition fort, indem es Lidar-Beobachtungen einbezog, den wissenschaftlichen Rahmen erweiterte und die globale Zusammenarbeit förderte. Den Abschluss der Konferenz bildeten Diskussionen über jüngste Fortschritte und Pläne für die Zukunft, die den Weg für weitere Kooperationen und Innovationen in der Atmosphärenforschung ebneten. Das IAP und der internationale Lenkungsausschuss sind bestrebt, den Schwung mitzunehmen, und freuen sich auf künftigen Editionen der MST-Konferenz.

04.09.2024 , Nachrichten

ALOMAR: Drei Jahrzehnte Spitzenforschung in der Arktis – Rückblick und Ausblick

Am 16. Juni 1994 wurde das ALOMAR-Observatorium (Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research) auf der Insel Andøya in Nordnorwegen eröffnet. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums fand vergangene Woche ein Symposium auf der Andøya Rocket Range statt, um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Forschungsstandortes zu reflektieren und zu diskutieren. Der Geist von ALOMAR In seinen Begrüßungsworten betonte Kjell-Are Johansen, Bürgermeister von Andøya, die besondere Bedeutung des Observatoriums: „ALOMAR ist mehr als nur ein Observatorium. Es ist ein Symbol dafür, was erreicht werden kann, wenn Wissenschaft und Ingenieurwesen Hand in Hand arbeiten.“ Gerd Baumgarten, Leiter der Abteilung Optische Sondierungen und Höhenforschungsraketen am IAP, unterstrich diesen Gedanken und beschrieb ALOMAR als einen Ort, an dem Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden – er nannte dies den „Geist von ALOMAR“.  Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister hatte Eivind Thrane, einer der Mitbegründer von ALOMAR, die Ehre, den ersten Vortrag des Symposiums zu halten – nur einen Tag nach seinem 90. Geburtstag. Er erinnerte an die Anfänge des Observatoriums und überbrachte auch Grüße von Ulf von Zahn, einem weiteren Mitbegründer und erstem Direktor des IAP, der leider nicht persönlich anwesend sein konnte. Die folgenden Vorträge der Wissenschaftler boten einen umfassenden Überblick über die Forschungsaktivitäten und Erfolge des Observatoriums. Martin Flügge, Direktor für bodengestützte Instrumente bei Andøya Space, sprach über die troposphärischen Messungen bei ALOMAR und hob die idealen Bedingungen des Standorts hervor. Kolbjörn Blix, Vizepräsident für Sub-Orbital bei Andøya Space, beleuchtete hingegen die Rolle von ALOMAR bei der Entwicklung und Durchführung von Raketenexperimenten. Ein wissenschaftlicher Hotspot der Atmosphärenforschung Aber nicht nur vergangene Erfolge, sondern auch die Zukunft von ALOMAR standen im Mittelpunkt des Symposiums. Eine leuchtende Zukunft stellte beispielsweise Gerd Baumgarten ALOMAR in Aussicht - nicht zuletzt aufgrund der Zunahme leuchtender Nachtwolken, die Gegenstand seiner Forschung sind. Ralph Latteck, Wissenschaftler im Bereich Radarsondierungen am IAP, gab hingegen einen Überblick über die Entwicklung der Radarforschung bei ALOMAR. Er präsentierte zudem aktuelle Projekte wie MAARSY3D oder den weiteren Ausbau des SIMONe Netzwerkes. Die herausgehobene Rolle von ALOMAR als wissenschaftlicher Hotspot aufgrund seiner einzigartigen Lage und der speziellen atmosphärischen Bedingungen in der Arktis wurden von Claudia Stolle, Direktorin des IAP, hervorgehoben. In ihrer Vision für die Zukunft des Observatoriums betonte sie die Bedeutung der Fortführung langfristiger Zeitreihen zur Klimamodellierung, die Analyse von Trends und die Erweiterung der mobilen Instrumentierung. Zudem kann ALOMAR vor dem Hintergrund des neu eröffneten Andøya Spaceports einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Weltraumverkehrs und zur Untersuchung seiner Auswirkungen leisten.   Das 30-jährige Jubiläum des ALOMAR-Observatoriums unterstreicht seine Bedeutung als internationale Forschungseinrichtung. Mit seinem multidisziplinären Ansatz und seinen hochentwickelten Instrumenten ist ALOMAR bestens gerüstet, um auch in Zukunft eine Schlüsselrolle in der Atmosphärenforschung zu spielen.

16.07.2024 , Nachrichten

Leibniz Gemeinschaft fördert innovatives Forschungsprojekt zur Atmosphärenphysik

Das IAP freut sich, bekanntzugeben, dass das von Prof. Dr. Claudia Stephan im Leibniz-Professorinnenprogramm beantragte Projekt „IMPAGT“ bewilligt wurde. IMPAGT (Investigating MLT Processes with Atmospheric modelling from Ground to lower Thermosphere) entwickelt neue Modellierungs- und Analysestrategien, um die Prozesse in der Mesosphäre und Thermosphäre (MLT) im Zusammenhang mit dem gesamten Erdsystem und darüber hinaus zu verstehen. Die MLT spielt eine wichtige Rolle in der Atmosphärenforschung, da sie sowohl für die sich schnell entwickelnde Raumfahrtinfrastruktur als auch für den Klimawandel von großer Bedeutung ist. IMPAGT verfolgt das Ziel, das numerische Wetter und Klimamodell ICON (Icosahedral Nonhydrostatic Model) zu erweitern und so ein umfassendes Modell der gesamten Atmosphäre von der Erdoberfläche bis in den Weltraum zu erstellen. Dank der hohen Auflösung sind dabei nur wenige Annahmen über nicht direkt simulierte Prozesse nötig. Prof. Dr. Claudia Stephan: „Die Bewilligung von IMPAGT im Rahmen des Leibniz-Professorinnenprogramms stärkt die Position der Leibniz-Gemeinschaft in der Klimaforschung. Das Projekt definiert die Zukunft der Abteilung Modellierung Atmosphärischer Prozesse, ist aber ebenso ein großer Gewinn für das gesamte IAP, da wir mit den Beobachtungsabteilungen eng zusammenarbeiten.“ Das IAP ist gespannt auf die Innovationen und neuen Forschungsergebnisse. Foto: NASA earth observatory

11.07.2024 , Nachrichten

IAP erweitert Radarsystem in Nordnorwegen

Im Juni 2024 hat das IAP erfolgreich ein neues abgesetztes Radar-Empfangsfeld auf der Insel Langoya in der Nähe der Ortschaft Sto fertiggestellt. Dieses Empfangsfeld ist Teil des MAARSY3D-Projektes und ergänzt das bestehende Middle Atmosphere Alomar Radar System (MAARSY), das auf der benachbarten Insel Andoya betrieben wird. MAARSY ist ein Instrument zur Erforschung der Mesosphäre, insbesondere im Höhenbereich von 50 bis 120 Kilometern. Bisher arbeitete das System fast ausschließlich in einer monostatischen Konfiguration und maß Parameter entlang des Radarstrahls. Mit dem neuen Empfangsfeld, das aus 96 Antennen besteht und etwa 55 Kilometer entfernt von MAARSY positioniert ist, wird es nun möglich, hochaufgelöste bistatische-Messungen von Zielen in der Mesosphäre durchzuführen. Dies erlaubt eine präzisere Untersuchung von räumlichen Unregelmäßigkeiten und Tracern in der Atmosphäre. Das neue Empfangsfeld ergänzt die aktiven monostatischen Radarexperimente von MAARSY zur Untersuchung von Radarechos in der Mesosphäre und unteren Thermosphäre, wie z.B. polaren mesospherischen Sommer-Echos (PMSE) und Meteoren. Es ist der erste abgesetzte Empfänger des MAARSY3D-Projektes und wird anfänglich zur Erprobung des Konzepts in Zusammenarbeit mit dem vergleichbaren Instrument KAIRA am Standort Kilpisjärvi der Universität Oulu in Finnland genutzt. Das Leibniz Institut für Atmosphärenphysik freut sich über die erfolgreichen Fortschritte und die zukünftigen Möglichkeiten, die das MAARSY3D-Projekt bietet. Foto: IAP/Ralph Latteck  

13.06.2024 , Nachrichten

Erfolgreiche Promotionsverteidigung von Larisa Goncharenko!

Herzlichen Glückwunsch an unsere Doktorandin Larisa Goncharenko zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Promotion an der Universität Rostock! Ihre Dissertation widmet sich dem Thema der Beeinflussung des Ionosphäre/Thermosphäre-Systems durch interne Wellen aus der unteren Atmosphäre. Im Fokus ihrer Forschung stehen plötzliche stratosphärische Erwärmungsereignisse (SSW), die die mittlere Atmosphäre verändern und die Ausbreitung atmosphärischer Wellen beeinflussen. Sie untersucht dabei die Fernwirkungen dieser Ereignisse von der polaren Stratosphäre zur Ionosphäre in niedrigen Breiten sowie interhemisphärisch. Mit Fallstudien zu starken antarktischen und arktischen SSWs zeigt sie erhebliche und anhaltende ionosphärische Anomalien und diskutiert die zugrundeliegenden physikalischen Mechanismen.  

07.05.2024 , Nachrichten

Juliana Jaen hat ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen!

Wir freuen uns, unsere Doktorandin Juliana Jaen zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation beglückwünschen zu können! Ihre Forschungsarbeit hat sich der Untersuchung der dynamischen Prozesse in der Mesosphäre und unteren Thermosphäre gewidmet. Der Schwerpunkt lag dabei auf der langfristigen Winddynamik während der Sommersaison, wobei sie Zeitreihen von 17-33 Jahren aus spekularen Meteor- und partiellen Reflexionsradaren in mittleren und hohen Breiten analysierte. Ihre Ergebnisse zeigen einen früheren Beginn des mesosphärischen Sommers und zunehmende Windmaxima, begleitet von einer Abschwächung der Mesopausenwinde in mittleren Breiten. Herzlichen Glückwunsch Dr. Jaen!

06.05.2024 , Nachrichten

Ergänzung des SIMONe Deutschland Meteor-Radarnetzwerkes

Vom 22.-24. April wurde auf der dänischen Insel Bornholm ein Empfänger zur Ergänzung des SIMONe Deutschland Meteor-Radarnetzwerkes aufgebaut. Der Empfängeraufbau besteht aus einem Software Defined Radio (USRP N200), Signalverstärkern und Filter, sowie GPS-Synchronisation und einer gekreuzten 2-element Yagiantenne. Seit Inbetriebnahme detektiert der Empfänger über 30000 Meteore am Tag und bereichert vor allem den nordöstlichen Bereich über der Ostsee, der bisher nur sehr begrenzt beobachtet werden konnte. Das gesamte SIMONe-Deutschland Netzwerk besteht aus den beiden SIMONe Sendern in Juliusruh und Kühlungsborn, dem Pulsradar am Collm (Univ. Leipzig), sowie insgesamt sieben Empfängern in Deutschland und nun zwei in Dänemark. Erst die hohe Anzahl der Meteordetektionen erlaubt u.a. die Berechnung von Windfeldern für 90km Höhe mit guter zeitlicher Auflösung.

30.04.2024 , Nachrichten

Finales Statusseminar bildet Abschluss für ROMIC Projekt

Vergangene Woche haben sich Forschende im Rahmen des ROMIC Projektes (Role Of the MIddle atmosphere in Climate) ein letztes Mal zu einem Statusseminar am IAP in Kühlungsborn zusammengefunden und über die Ergebnisse des Projektes diskutiert. Damit fand das Projekt, das in seiner Laufzeit von ca. 10 Jahren über zwei Förderperioden zahlreiche Verbundprojekte und wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgebracht, seinen würdigen Ausklang. Bei ROMIC handelte es sich um ein großangelegtes nationales Forschungsprojekt unter Federführung des IAP, das vom BMBF innerhalb des Forschungs­rahmenprogramms "FOrschung für NAchhaltige Entwicklung" (FONA) gefördert wurde. Inhaltlich befassten sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit der Bedeutung der mittleren Atmosphäre für das Klima und den Wechselwirkungen dieser Schichten mit der Troposphäre. Zentrale Fragen stellten beispielsweise der Einfluss der Variabilität der Sonne sowie der menschliche Einfluss auf die mittlere Atmosphäre und das Klima dar.

26.04.2024 , Nachrichten

Kesava Ramachandran hat seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigt!

Am Mittwoch dieser Woche konnte unser Doktorand Kesava Ramachandran seine Promotionsarbeit an der Universität Rostock erfolgreich verteidigen. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit der Untersuchung mesosphärischer Instabilitäten, die eine wichtige Rolle für das Verständnis des Energiehaushalts der Atmosphäre spielen, und verwendete dazu sowohl Beobachtungen, als auch direkte numerische Simulationen. Seine Arbeit konzentrierte sich dabei auf die Untersuchung von kilometergroßen Instabilitäten mit horizontalen Wellenlängen von weniger als 100 km in der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre. Mit Hilfe von Airglow Imagern wurde eine besondere Art von Schwerewellenereignis namens mesosphärische Gezeitenwelle über Deutschland beobachtet und die Beobachtung durch zwei dimensionale Dirct Numerical Simulation (DNS) der Navier-Stokes-Gleichungen unter der Boussinesq-Approximation ergänzt. Die Einbeziehung des Windgradienten zusätzlich zum thermischen Kanal, führte zur Erzeugung von sekundären Instabilitäten, die zuvor in Beobachtungen sowohl bei Gezeitenwellen als auch bei isolierten Wellen berichtet wurden. Die Erweiterung der bestehenden Simulation auf drei Dimensionen zeigte, dass kilometergroße Dynamiken auch von der Erzeugung sekundärer Instabilitäten in Richtung quer zur Ausbreitungsrichtung beeinflusst werden. Im Bild: Prof. Dr. Jorge L. Chau, Prof. Dr. Claudia Stolle, Kesava Ramachandran, Prof. Dr. Sascha Kosleck, Prof. Dr. Sven Grundmann and Prof. Dr. Uwe Ritschel